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30.04.19 - 12:51 Uhr

Petition Mietspiegel deckeln

Unterstützen Sie folgende Petition:

epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_21/Petition_92449.nc.html

  • Einer der stärksten Mietentreiber ist der Mietspiegel, so wie er aktuell berechnet wird.
  • Wir fordern einen gerechten Mietspiegel, der alle Mieten mit einbezieht.
  • Wir brauchen mehr als 50.000 Unterschriften, damit wir eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages bekommen.

Ziel der Petition ist, dass alle Bestandsmieten einer Gemeinde in die Berechnung der Mieten einbezogen werden. Aktuell fließen nämlich nur die Neuvermietungen und Mieterhöhungen der letzten vier Jahre mit ein, welches bekanntermaßen die höchsten sind.

Begründung:

1974 wurde der Mietspiegel eingeführt. Er diente dem Interessensausgleich zwischen Mietern und Vermietern – alle Mietverträge wurden mit einbezogen. Inzwischen bildet der Mietspiegel nur noch die Neuvermietungen und Mieterhöhungen der letzten 4 Jahre ab, also nur einen Teil der Mieten, und zwar die teuersten.
Dieser Mietspiegel ist dann die Grundlage für die nächste Mieterhöhung und treibt die Preisspirale mit an.
Die Bestandsmieten in den Ballungsräumen, Groß- und Mittelstädten, sowie kleinen Universitätsstädten sind mittlerweile so hoch, dass sie für einen immer größeren Teil der Bevölkerung nicht mehr bezahlbar sind.
Diese Menschen müssen weit ins Umland ausweichen und pendeln dann zum Arbeitsplatz, oder sie ziehen ganz weg und der Fachkräftemangel in den Städten nimmt weiter zu.
Es besteht dringender Handlungsbedarf den Interessensausgleich wieder herzustellen und den Mietmarkt wieder realistisch in seiner Gesamtheit abzubilden!