Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können daher diese Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

24.05.19 - 09:44 Uhr

Zweckentfremdungssatzung für Nürnberg beschlossen

Zukünftig ist die Nutzung von Wohnraum als Ferienwohnung nicht mehr zulässig. Mehr als 600 Wohnungen sollen auf diese Weise dem Wohnungsmarkt wieder zugeführt werden.

Was wenig klingt, ist in Wirklichkeit ein wichtiger Schritt zum Mieterschutz, den der DMB Nürnberg seit Jahren gefordert hatte. Denn 600 Wohnungen neu zu bauen hätte mehr als 130 Millionen Euro gekostet, wie Wirtschaftsreferent Fraas zur Beschlussfassung im Stadtrat ausführte. Selbst wenn man dieses Geld hätte aufbringen können, wären damit Neubauten zum Preis von rund 12 Euro pro Quadratmeter entstanden. Das hilft Menschen, die günstige Wohnungen suchen, wenig.

Dank an alle Stadtratsfraktionen, die nach jahrelangem Drängen des DMB Nürnberg erkannt haben, dass eine Zweckentfremdungssatzung auch in Nürnberg dringend nötig ist.

Hans-Christoph Päch, 1. Vorsitzender des DMB Nürnberg, meint: „Die Satzung war überfällig, denn: ‚Eigentum verpflichtet! Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen‘. Das ist keine Polemik sondern ein Zitat aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das dieser Tage seinen 70. Geburtstag feierte.“

 Wir finden: die Nürnberger Zweckentfremdungsverordnung ist ein schönes Geburtstagsgeschenk!