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Mieterbund Nürnberg und Umgebung e.V.

Aktuelles zum Mietrecht

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Mieterhöhungen und Betriebskosten – mehrere hundert Euro gespart!

Keine Chance gegen die Großen?

Dass „die einfache, kleine Mieterin“ doch sowieso keine Chance hat gegen vermeintlich mächtige Vermietungskonzerne, ist falsch – zumindest, wenn man den DMB an seiner Seite hat.

Erneut musste Bayerns größtes Wohnungsunternehmen Dawonia zurückweichen. Aktuell gleich zweimal. Sowohl bei Betriebskosten wie auch Mieterhöhungen wurden Mietern teilweise mehrere hundert Euro erspart.

In Erlangen und Nürnberg hatte das Unternehmen erneut versucht, Mieten über den aus Sicht des DMB angemessenen Wertes hinaus anzuheben. Drei Prozent zu viel wurden gefordert – weil die Lage mit der Nähe zu Sport- und Freizeitanlagen vermeintlich herausragend gut war. So behauptete es zumindest die Dawonia. Bei einer Miete von 500 Euro macht der Anteil immerhin 15 Euro monatlich oder 180 Euro im Jahr. Gunther Geiler, Geschäftsführer des DMB Nürnberg: „Dieses Vorgehen beobachten wir seit Jahren und wehren die überhöhten Forderungen regelmäßig ab – auch die aktuelle Begründung für die Überhöhung ist nur ein anderes Etikett“. Auf Intervention des DMB ruderte das Unternehmen auch diesmal zurück. Die vom DMB vertretenen Mieter zahlen lediglich die Miete, die sie wirklich akzeptieren müssen. 
 
Etlichen Mietern einer Wohnanlage im Nürnberger Norden ersparte der DMB teilweise über 500 Euro. Auf diese Beträge hatten sich unberechtigte Betriebskostenanteile für 3 Jahre aufsummiert. 20.000 Euro pro Jahr zahlte das Unternehmen für eine Anlage, die sicherstellen sollte, dass sich keine Legionellen im Wasserleitungssystem der Wohnanlage bilden. Aus Sicht des DMB waren das keine Betriebskosten, sondern nichts anderes als Aufwendungen, die nötig sind, um Mietmängel zu beheben – also Vermieterkosten. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen knickte das Unternehmen nun ein und schrieb den Mietern die Beträge für 2018, 2019 und 2020 gut.

Foto von Jan van der Wolf / pexels.com

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