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Mieterhöhungen - Großes Wohnungsunternehmen - großer Ärger
Seit Jahren kritisiert der DMB Nürnberg die Mieterhöhungspraxis von Bayerns größtem Vermieter, der Dawonia (früher GBW).
Das ehemals staatliche Unternehmen wurde vor Jahren privatisiert und fällt seither durch Mieterhöhungen auf, die der DMB Nürnberg vielfach als überzogen ansieht. Vormals lag die von der Dawonia verlangte Miete bis zu 10% über dem, was der Mietspiegel als Mittelwert auswies. Für die von vom DMB vertretenen Mieter:innen kein Problem: der überzogene Betrag wurde nicht akzeptiert. Gegenwehr? Praktisch keine. Offenbar auch auf vielfache Intervention des DMB hin rückte die Dawonia von dem früher massenweisen Vorgehen ab. Das Problem schien erledigt. Dennoch ging einer Mieterin nun eine Mieterhöhung zu, bei der wiederum eine aus Sicht des DMB um zumindest 3% überhöhte Miete gefordert wird. „Bei einer Miete von nur 400 Euro macht das 12 Euro jeden Monat – 144 Euro im Jahr“, rechnet Geiler vor. Der DMB Nürnberg kann nicht ausschließen, dass wiederum eine Vielzahl von ähnlichen Mieterhöhungen versendet wurde.
In einer Mieterversammlung am heutigen Tag wird der DMB im betroffenen Objekt über das Problem informieren.
Der DMB empfiehlt dringend, jede einzelne Mieterhöhung prüfen zu lassen!
„Das gilt übrigens nicht nur für Erhöhungen dieses Vermieters. Denken Sie auch daran, dass eine Unterschrift Ihre Miete dauerhaft erhöht, diese erhöhte Miete in den nächsten Mietspiegel einfließt und damit zur Basis wird für zukünftige Mieterhöhungen“, so Geiler.